Eine Wohltat für Geist und Körper

Der Begriff Meditation kommt aus der lateinischen Sprache und bedeutet übersetzt die Ausrichtung zur Mitte. Die historischen Wurzeln sind sowohl in der fernöstlichen als auch christlichen Religion zu finden. Das Ziel der Meditation ist in der fernöstlichen Religion das Erreichen der Erleuchtung beziehungsweise des Nirwanas. In den anderen Weltreligionen soll der Anwender durch die Meditation das Göttliche erfahren.
In westlichen Länder wird die Meditation auch frei von religiösen Aspekten zur Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens angeboten.

Es gibt verschiedene Meditationstechniken, prinzipiell können diese in aktive und passive Techniken eingeteilt werden. Aktive Meditationstechniken sind beispielweise im Zen-Buddhismus zu finden. Hierzu zählt unter anderem die Teezeremonie und die Gestaltung von Blumenarrangements. Auch Tantra, Yoga und die Kampfkunst fallen in diese Kategorie.

Zu den passiven Techniken zählen die Stille- und Ruhemeditation, die Achtsamkeits- und Einsichtsmeditation, die Konzentrationsmeditation sowie die transzendentale Meditation. Die Einteilung erfolgt aufgrund des äußeren Form, dass heißt die Unterscheidung erfolgt zwischen Bewegung und Stille. Jedoch können beide Meditationsformen die gewünschte Wirkung erzielen.

Die Meditation wird in der westlichen Sprachgebrauch häufig als Entspannungstechnik bezeichnet. Geübten Personen ist durch Meditation möglich die Muskelanspannung und den Herzschlag zu reduzieren sowie Atmung zu vertiefen.