Der Glaube an den Kreislauf des Lebens

Der Buddhismus ist eine der Weltreligionen. Die Grundlage der buddhistischen Lehre sind die Vier Edlen Wahrheiten. Die erste Wahrheit besagt, dass das Dasein im Lebenskreislauf leidvoll ist. Die Ursachen des Leids sind die Gier, der Hass und die Verblendung. Nur das der Erlöschen der Ursachen kann zum Erlöschen der Leiden führen. Dies ist jedoch nur über den Weg des edlen achtfachen Pfades möglich.

Der achtfache Pfad setzt sich aus 3 Teilen zusammen. Der erste Teil umfasst den Bereich Weisheit. Dieser Teil ist durch den Weg, der rechten Anschauung, der rechten Erkenntnis sowie der rechten Einsicht als auch durch die rechte Gesinnung, die rechte Absicht, das rechte Denken und den rechten Entschluss geprägt. Hierbei steht also das Wissen um das Treffen der richtigen Enzscheidung im Vordergrund.

Der zweite Teil der rechte Wege beschreibt den Teil Sittlichkeit und besteht aus den dritten bis fünften Pfad. Dies sind die rechte Rede als auch das rechte Handelns, die rechte Tat sowie der rechter Lebenserwerb, die rechte Lebensführung und der rechte Lebenswandel. Dieser Bereich also die Entscheidung selbst beziehungsweise die Lebensführung.

Den sechsten bis achten Teil bildet der Bereich Vertiefung, er setz sich aus den Wegen rechtes Streben, rechtes Üben, rechte Anstrengung sowie durch die rechte Achtsamkeit und rechte Wachheit als auch durch die rechte Sammlung, das rechtes Sichversenken, die rechte Vereinheitlichung, die rechte Konzentration und die rechte Versenkung zusammen. Der achte Pfad beschreibt somit unter anderem den Bereich der Meditation.
Buddhisten wählen den Weg der Mitte, das bedeutet auch dass sie nicht einseitig und ich bezogen handeln sowie ihr Leben auf das Ganze beziehen. Eine Erlösung vom Leiden ist im Buddhismus nicht stufenweise sondern nur komplex möglich, alle drei Bereiche der rechten Pfaden können nur gemeinsam zur Erlöschung vom Leiden führen.

Die acht Pfaden entsprechen in ihren Grundsätzen auch den Grundideen des christlichen Weltbilds. Deshalb sollte auch in der abendländisch geprägten mitteleuropäischen Kultur die Einhaltung dieser Pfade auch unabhängig von der Religion angestrebt werden.

Im Verbindung mit den vier edlen Wahrheiten als auch dem achtfachen Pfad sind in der buddhistischen Ethik auch die dreifache Übungen extrem wichtig. Die Dreifache Übung besteht aus den Bereichen Sittlichkeit (Sila), Sammlung (Samadhi) und Weisheit (Panna). Alle dreifachen Übungen haben Güte, Mitleid, Mitfreude und Gleichmut zur Grundlage.

Ebenso sind die 5 Regeln der Sittlichkeit sind für Buddhisten verbindlich und besagen, dass niemand ein Lebenswesen töten oder verletzen soll. Ebenfalls ist das Nichtgegebenes nicht nehmen enthalten. Das Pflegen von unheilsamen sexuellen Beziehungen als auch lügen und unheilsam reden sowie die Einnahme von berauschende Mitteln sind durch die Sittlichkeitsregeln untersagt.

Die Buddhisten glauben an den Kreislaufs des Leben , der sogenannten Samsara. Durch Leben, Tod und Wiedergeburt kann dem Leiden nicht entflohen werden. Ziel des Buddhismus diesem Kreislauf zu entkommen, die ist jedoch nur bei Überwinden der karmischen Kräfte möglich, das heißt durch Überwindung der Wünsche sowie Begierden der damit verbundenen Taten, Gedanken und Emotionen.